Samstag, 9. Juni 2012

Wolfi

Wenn es in der Zentralschweiz regnet, fahren die meisten Kletterer nach Lungern. Dabei gäbe es genügend Alternativen, wo man auch bei Regen alleine klettern könnte...

Eine davon ist das Wolfi bei Wolfenschiessen. Dieser Klettergarten wurde im Jahre 2001 von Matthias Trottmann und Kollegen eingerichtet und scheint seither nicht allzu häufig Besuch zu bekommen. Aufgrund dessen sind viele der Routen ein bisschen staubig und brüchig. Zwanzig Minuten dauert der Zustieg, das schreckt wahrscheinlich viele Sportkletterer ab, da auch nur zehn Routen zur Auswahl stehen. Wenn es wirklich stark regnet, ist das ein guter Grund, wie immer Lungern anzusteuern. Heute kommen wir bei tropischem Klima auch ohne Regen durchnässt, da durchgeschwitzt, im Klettergarten an. Warm-Up ist die Route Sina Schreck, die uns im on-sight (für Michi ein Alzheimer-Onsight) doch einiges abfordert. Vorallem die letzte Einzelstelle ist tricky, hauptsächlich auch, weil die Kletterei recht unübersichtlich ist. Warm, die Route links von Sina Schreck, probieren wir als Nächstes. Die Züge reihen sich schön hintereinander, diese kurze Route ist sehr abwechslungsreich. Pingu, eine athletische Route mit einem leicht technischen Ende, klettern wir als letztes. Somit haben wir die drei einfachsten Routen hier geklettert. Es war ein friedlicher Tag, merci. Nächstes Mal kommen wir zurück für Break Beats, die heute leider oben noch nass war. Ein gutes Topo zum Wolfi findet sich hier beim Rockstore.

Das Wolfi befindet sich unterhalb des Wasserfalls in der Mitte des Bildes.

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